Auto-Ratgeber

Es ist ganz leicht, die Lebensdauer Ihres Renault noch weiter zu verlängern und die Sicherheit noch mehr zu erhöhen. Wir haben für Sie eine Liste von Tipps zu unterschiedlichen Themen zusammengetragen.

BATTERIE

Jedes Jahr fallen Batterien in den Statistiken als Pannenursache Nr. 1 auf. Dies liegt vor allem an der steigenden Belastung der Starterbatterie z. B. durch zunehmende, serienmäßige elektrische Ausstattung.

Aber auch die Temperatur hat einen hohen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Batterie. Kalte Witterung verlangt der Batterie eine höhere Startkraft ab. Auch im Sommer ist die Batterie stark gefordert. Hohe Temperaturen und die zunehmende Wärme im Motorraum mindern die Leistungsfähigkeit und verkürzen die Lebensdauer der Starterbatterie.

Das regelmäßige Überprüfen Ihrer Starterbatterie kann Sie vor einer möglichen Panne bewahren. Sorgen Sie daher vor und lassen Sie Ihre Batterie regelmäßig bei uns testen!

Auch Leichtmetallfelgen stehen in der Kategorie Teile & Zubehör zur Verfügung. Gerne beraten unsere Mitarbeiter Sie und helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.

 

BREMSEN

Lassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit in regelmäßigen Abständen von uns den Zustand des Bremssystems Ihres Fahrzeuges überprüfen, um rechtzeitig einem Verlust der Bremswirkung vorzubeugen. Sie sollten vor allem auf einen ausreichenden Füllstand der Bremsflüssigkeit achten.

Die Bremsflüssigkeit sorgt dafür, dass der Druck vom Bremspedal auf den Radbremszylinder übertragen wird. Bleibt ein Tritt auf die Bremse ohne Wirkung, kann dies auf fehlende Bremsflüssigkeit hinweisen. Suchen Sie in diesem Fall sofort den nächsten Renault Partner auf.

Machen Sie daher keine Kompromisse bei der Sicherheit und lassen Sie Ihre Bremsen regelmäßig überprüfen.

 

FREIE SICHT

Schlechte Sichtverhältnisse gefährden nicht nur Ihre Sicherheit, sondern auch die anderer Verkehrsteilnehmer. Nicht nur äußere Einflüsse wie etwa Nebel können die Ursache sein, sondern auch einzelne Komponenten, die für die gute Sicht aus dem Fahrzeug heraus sorgen, können bei unregelmäßiger Wartung und Pflege die Sichtverhältnisse negativ beeinflussen.

Wischerblätter: Durch den Gebrauch auf vereisten Scheiben, aber auch durch Umwelteinflüsse wie z. B. UV-Licht, Ozon und sauren Regen verschleißen die Wischerblätter Ihres Fahrzeuges sehr schnell. Dadurch entstehen Schlieren und Streifen auf der Scheibe, was ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt, da die freie Sicht beeinträchtigt wird.

Scheibenklar: Neben der manuellen Reinigung der Scheibe ist der Einsatz von Scheibenklar während der Fahrt für jeden Autofahrer unverzichtbar.

Lampen: Ein Defekt der Lampen Ihres Fahrzeuges kann für Sie und andere Verkehrsteilnehmer sehr gefährlich sein. Auch wenn Sie als Fahrer nicht sofort bemerken, dass beispielsweise die Beleuchtung einseitig ausgefallen ist, kann entgegenkommender Verkehr Ihr Fahrzeug fälschlicherweise als Motorrad deuten und Abstände falsch einschätzen. Bedenken Sie außerdem, dass das Mitführen von Lampenboxen in einigen europäischen Ländern Pflicht ist.

Windschutzscheibe: Schon ein kleines Stück Rollsplitt kann lange Risse in der Windschutzscheibe zur Folge haben.

Verschlissene Wischerblätter, defekte Lampen, leere Scheibenklarbehälter oder ein Steinschlag in der Windschutzscheibe beeinflussen die Sichtverhältnisse negativ.

Wir überprüfen alles für Sie, damit Sie immer eine Freie Sicht haben.

 

KLIMAANLAGEN

Klimaanlagen sorgen rasch für angenehme Temperaturen. Damit Sie dieses Plus an Komfort jederzeit unbeschwert genießen können, sollte Ihre Klimaanlage regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Um die Funktionsfähigkeit und Lebensdauer Ihrer Klimaanlage zu verlängern, brauchen Sie nur folgende Grundregeln beachten:

Desinfektion: Desinfektion einmal im Jahr. Der Klimaverdampfer und die Belüftungsdüsen werden gereinigt. Empfehlenswert ist ein Frischluft-Paket, bei dem nicht nur die Desinfektion durchgeführt wird, sondern auch der Reinluftfilter gewechselt wird. So genießen Sie stets angenehmes Wohlfühl-Klima in Ihrem Fahrzeug.

Klima-Check: Alle zwei Jahre Überprüfung der reibungslosen Funktion Ihrer Klimaanlage. Dazu gehören: Dichtigkeitskontrolle, Prüfung und Reinigung des Systemkreislaufs sowie Kontrolle des Kältemittelfüllstands und, wenn nötig, dessen Optimierung.

Wissenswertes zu Klimaanlagen:

Komfort: Im Sommer kann es auch in unseren Breitengraden ausgesprochen warm werden. Die Klimaanlage hilft, immer frisch und ausgeruht ans Ziel zu kommen - ohne zu schwitzen. Aber auch im Winter ist die Klimaanlage nützlich. Sie entfeuchtet die Innenraumluft und hilft so, beschlagene Innenscheiben schnell frei werden zu lassen.

Sicherheit: Studien haben ergeben, dass die Reaktionszeit des Fahrers bei großer Wärme im Fahrzeug um 20 % abnimmt. Das entspricht 0,5 Promille Alkohol im Blut. Ein großes Sicherheitsrisiko also für den, der ohne Klimaanlage unterwegs ist. Klettern die Innentemperaturen von 22 Grad auf 37 Grad Celsius, steigt das Unfallsrisiko um rund 30 %.

Gebrauch der Klimaanlage: Betreiben Sie Ihre Klimaanlage ganzjährig. Nur bei einer regelmäßigen Inbetriebnahme über das gesamte Jahr wird gewährleistet, dass die beweglichen Teile (insbesondere die Wellendichtung des Kompressors) geschmiert werden. Auf diese Weise wird einer porösen Aushärtung und damit einem Verlust von Kältemittel vorgebeugt, außerdem werden so unangenehme Gerüche durch die Klimaanlage vermieden.

Vor allem bei seltenem Gebrauch der Klimaanlage oder bei Kurzstreckenfahrten wird der Verdampfer nicht richtig angespült und gereinigt. Bakterien und Pilze finden auf dem feuchten Verdampfer ideale Bedingungen vor und vermehren sich. Dies führt zu unangenehmen Gerüchen und kann für Allergiker bzw. Asthmatiker problematisch sein. Abhilfe schaffen Sie, indem Sie die Anlage - wenn möglich - mindestens eine Stunde in Betrieb nehmen. Fünf Minuten vor Ende jeder Fahrt Klimaanlage ausschalten, damit der Verdampfer abtrocknet. Wenn das nicht hilft, fragen Sie uns nach einer Desinfektion der Klimaanlage (siehe oben).

Und so kühlen Sie richtig: Je wärmer das Auto, desto mehr Energie benötigt die Klimaanlage. Der Kraftstoffverbrauch steigt um bis zu 10 Prozent. Dabei kann jeder selbst dafür sorgen, dass die Innenraumtemperatur schon vor Fahrtantritt auf ein erträgliches Niveau sinkt:

Wagen so parken, dass die Windschutzscheibe sonnenabgewandt steht.
Scheiben mit weißem Tuch abdecken. Die Lüftungslöcher vor der Frontscheibe nicht vergessen.
Vor Fahrtbeginn alle Türen öffnen - Idealerweise für 1 bis 2 Minuten.
Klimaanlage je nach Ausführung anstellen (bei Klimaautomatik entsprechenden Auto- Schalter drücken, bei manueller Klimaanlage Gebläse auf Maximalleistung und niedrigste Temperatur, danach je nach Wohlbefinden nachstellen).
Auf den ersten Kilometern möglichst Schiebedach oder Seitenscheiben einen Spalt öffnen. So entweicht weiter warme Luft nach außen.

Wichtig: Der Sauerstoffgehalt muss stimmen. Versuche haben gezeigt, dass nach 45 Minuten Fahrt im geschlossenen Auto der Sauerstoffanteil vergleichbar dem in 4.000 Meter Höhe ist. Also immer für Frischluftzufuhr sorgen.

 

REIFEN

Der Luftdruck: Der Luftdruck benötigt regelmäßige Kontrolle. In der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeuges oder am Fahrzeug selbst finden Sie eine Luftdruckempfehlung des Herstellers.

Die Profiltiefe: Zwar beträgt die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe 1,6 mm. Wir empfehlen jedoch mindestens 2,0 mm und bei Breitreifen mehr als 3,0 mm. Bei Winterreifen sollte die Profiltiefe nicht weniger als 4,0 mm betragen.

Das Reifenalter: Überprüfen Sie das Alter Ihrer Reifen, denn auch sie altern und werden mit der Zeit spröde. Generell gilt, dass sie ab dem 6. Jahr deutlich weniger Sicherheit bieten.

Ventile: Ventile sollten Sie grundsätzlich mit jedem Reifenwechsel erneuern.

Der Ersatzreifen: Was für die aktuellen Reifen in Bezug auf Luftdruck, Profiltiefe und Alter gilt, sollten Sie auch bei dem Ersatzreifen beachten.

 

STOSSDÄMPFER

Die Stoßdämpfer dämpfen die Federbewegung eines Autos und verhindern das Schaukeln. Somit haben sie einen starken Einfluss auf die Straßenlage und den Bremsvorgang. Daher steigt das Sicherheits-Risiko bei abgenutzten Stoßdämpfern, denn diese können Unebenheiten der Straße nicht mehr so gut abfangen und das Fahrzeug reagiert stärker auf Erschütterungen und Vibrationen. Ebenso steigt die Seitenwindempfindlichkeit und auch die Seitenführung in Kurven wird erschwert. Stoßdämpfer fallen nur ganz selten aus, ihre Wirkung lässt meist allmählich nach. Der Fahrer bemerkt oftmals nicht, dass sie gewechselt werden müssten.

 

ZAHNRIEMEN

Mangelnde Spannung, Beschädigungen oder Materialermüdungen können das Reißen des Zahnriemens verursachen. Dies kann zu kapitalen und damit extrem teuren Motorschaden führen.

Keil- bzw. Rillenriemen (Antriebsriemen) sollten daher alle 30.000 km überprüft werden. Zahnriemen der Motorsteuerung (Steuerriemen) sind je nach Motor- und Modelltyp alle 75.000 km bis 150.000 km, spätestens jedoch nach fünf Jahren auszutauschen (je nachdem, was zuerst eintritt).

Riskieren Sie keinen Motorschaden und lassen Sie Ihre Riemen von uns überprüfen!